Gänsefingerkraut (Potentillae anseriae) hat die die typischen gefiederten Blätter.
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Gänsefingerkraut – der Krampflöser

Gänsefingerkraut (Potentillae anserinae herba) Die fünf gelben Blütenblätter erinnern an die bekannten hochstengeligen Butterblumen. Das Gänsefingerkraut ist hingegen ein Kriecher mit ausgeprägten gefiederten Blättern. Mit sehr viel Fantasie entdeckt man in der Form der Blätter die Gestalt von Gänsefingern. Nährstoffreiche Wiesen mag das Gänsefingerkraut und ist daher auch sehr oft in bester Gesellschaft mit anderen…

Im Mittelmeerraum ist der Andorn zu Hause, wie hier in den Pyrenäen.
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Andorn – die bitter würzigen Büschel

Gemeiner Andorn (Marrubium vulgare L.) Schon das Betrachten der Pflanze löst eine dumpfe Ahnung aus. Es könnte sich um eine Heilpflanze handeln. Die Gestalt erinnert an eine Nessel. Jedoch sind die Blätter in der Farbe und Form nicht so zart. Sie hat es etwas Störrisches und Eingezogenes in ihrem Äusseren. Dabei sind die Blätter und…

Hildegard von Bingen schätzte schon das Bertramkraut. Es ist eine anerkannte Heilpflanze zur Behandlung von Migräne.
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Mutterkraut – macht den Kopf frei

Mutterkraut (Tanacetum parthenium) Die Blüten und der Duft sind der Kamille sehr ähnlich, was ihm auch die Beinamen die Falsche Kamille oder Knopfkamille einbrachte. Das beste Unterscheidungsmerkmal ist die Form der wechselständigen Blätter am gerippten Stengel. Sie sind fiederblättrig und eiförmig. Auf lehmigen und närstoffreichen Böden fühlt sich die Pflanze wohl. In Bauerngärten wird sie…

Das Labkraut kann die pflanzliche Alternative zur Fermentierung von Milch bei der Käsegewinnung sein.
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Echtes Labkraut – der Käsefreund

Echtes Labkraut (Galium verum) Eine weitere gebräuchliche Bezeichnung im Volksmund für das echte Labkraut ist Liebfrauenstroh. Das frische Labkraut enthält ein Ferment, dass zur Käseherstellung verwendet werden kann. So soll der weltbekannte Chesterkäse noch heute mit diesem Kraut hergestellt werden. Die Farbstoffe der Pflanze geben dem Käse sein unverwechselbares Aussehen. Gelb leuchten die Blütenstände des…

Wie ein kleiner Lampenladen präsentieren sich die zur Hälfte aufgenblühten Bachnellkenwurze.
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Bachnelkenwurz – ein freundlicher Wiesenbewohner

Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) Den Bachnelkenwurz findet man an Bachufern, Gräben und in feuchten Wiesen. Er bevorzugt schattige Lagen und humusreiche Böden. Bekannt ist er auch unter den Bezeichnungen Bachbenedikt, Blutströpfchen, Wasserbenedikt oder auch Wasserwurz. Die Wurzeln der Pflanze enthalten das ätherische Öl Eugenol, das der geschmacksbildende Stoff bei den Gewürznelken ist. Von diesem enthaltenen Aromastoff…

Inspiration für die Namensgebung waren die Fruchtstände des Hirtentäschels.
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Hirtentäschel – der Blutstiller

Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris) Kinder lernen den Namen des kleinen Wildkrautes als eines der ersten. Typisches und eindeutiges Erkennungsmerkmal sind die Fruchtschoten, die gegenseitig von den dünnen Stengeln abzweigen. Ihre Form erinnert an Herzen, die an der Spitze befestigt sind. Auch die lateinische Bezeichnung der Pflanze leitet sich von der Form der Fruchtstände ab: bursa pastoris…

Schöllkraut zählt zu den Rudalpflanzen, die in menschlicher Umgebung wachsen.
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Schöllkraut – das Umstrittene

Schöllkraut (Chelidonium majus) Das Schöllkraut sucht sich nicht immer die beste Gesellschaft. In seiner Nachbarschaft wuchern gerne sogenannte Unkräuter. Widerum mögen sie die Gemeinschaft mit der ungeliebten Pflanze. Das Schöllkraut liebt stickstoffreiche Böden, die es bevorzugt als Standort wählt. Meist sind das Böden in der Nähe menschlicher Ansiedlungen, die Unrat und Abfälle in sich aufgenommen…